Gütersloh, 20. November 2019

MIThelfen: Team fördert soziales lernen

Das Miteinander fördern ist auch Teil unserer MIThelfen Initiative. 2015 von Barbara Hagedorn ins Leben gerufen und seitdem mit mehr als 130 MIThelfern aktiv. MIThelfen heißt sich sozial engagieren und damit gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. 

Derzeit ist eines unserer MIThelfen Teams, bestehend aus Vitalij Beshan, Stephanie Fontein und Kai Hölscher, an der Grundschule Isselhorst aktiv. Die Hagedorner unterstützen die dort laufende Eltern-AGs zur Förderung des sozialen Lernens. 

Diese Initiative zur Eltern-AG ist 2004 in Zusammenarbeit mit dem Kommissariat Vorbeugung der Polizei Gütersloh entstanden. Inzwischen hat sich daraus eine feste Unterrichtseinheit ergeben. Dort lernen die Schüler der 2. Klassen jeweils einmal die Woche spielerisch etwas über subjektive Wahrnehmung des Einzelnen und wie sich Gruppenzusammenhalt auswirken kann. Sie werden mit Konflikten konfrontiert und lernen diese zu lösen. Interaktiv und spielerisch wird somit ihr Teamverhalten gefördert.

Barbara Hagedorn: »Unser Team hat sich da ein großartiges Projekt ausgesucht. Was hier spielerisch erlernt wird, hilft und bereitet einen guten Weg für die weitere Entwicklung und auch für das spätere Arbeitsleben. Konflikte erwarten einen überall und wer bereits früh lernt Profi im Lösen zu werden, hat viel gewonnen.«

Bei der aktuellen Stunde stellte die Deeskalationstrainerin Heike Schlingplässer-Dotzki die Kinder vor die Aufgabe, auf einer schmalen Bank die Plätze durch zu wechseln, ohne dass jemand runterfällt. Gar nicht so einfach. Das hat zumindest der erste Durchgang gezeigt. In der anschließenden Reflektion kamen viele wertvolle Anregungen für den zweiten Durchgang. Funktionierende Techniken wurden ausgetauscht. Miteinander reden, sich gegenseitig festhalten, aufeinander aufpassen, Rücksicht nehmen – alles super Tipps und beim zweiten Versuch klappte es sehr viel besser.

Die Schulleiterin Claudia Damian ist begeistert von der AG: »Kinder lernen übers Beispiel und das Erlernte wirkt sich auch positiv auf das Pausenverhalten aus. Die Kinder gehen nicht mehr gleich in die körperliche Auseinandersetzung, sondern reden miteinander.«

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