Bielefeld, 04. April 2019

Baufällige Spielgeräte abgerissen, entsorgt und erneuert

HAGEDORNS PROZESSKETTE KLAPPT AUCH IM GANZ KLEINEN  

Im großen Außengelände des Familienzentrums Hoberge-Uerentrup in Bielefeld sind einige der Spielgeräte mit rotweißem Band abgesperrt. Seit geraumer Zeit heißt es für die Kindergartenkinder »Betreten verboten«.

Schon länger versucht Melanie Vornholt, die Leiterin der Einrichtung, mit den maßgeblichen Gremien eine Lösung zu finden, damit die rund 85 Kinder im Alter von 2 Jahren bis zum Schuleintritt draußen wieder klettern, balancieren, schaukeln und spielen können. Der Aufwand ist für die Einrichtung allein nicht zu stemmen. Das MIThelfen-Team von Hagedorn kommt zur Hilfe.

Dem Wetter zum Trotz
Der Himmel ist düster, der Wind kalt und an diesem Apriltagtag regnet es beständig aus grauen Wolken. Gelbe Gummistiefel leuchten dafür mit Kinderaugen um die Wette. Das MIThelfen-Team hat sich in regenfeste Arbeitskleidung geworfen, denn es will draußen anpacken und dem Evangelischen Familienzentrum helfen, marode Spielgeräte im Außenbereich zu entfernen.

Mit professionellem Gerät und persönlichem Einsatz
Mit Tieflader, Mulde, Bagger und allem Zubehör rücken die Hagedorner an und zeigen tatkräftig im Kleinen, was die große Hagedorn-Prozesskette bedeutet: Franziska Falkenberg, Sven Lammert und Tina Gutmann entkernen baufällige Spielgeräte, einen maroden Bauwagen und sanieren einen vertrockneten Bachlauf. Jens Flötotto und Tina Gutmann übernehmen als Maschinisten und Bauhelfer den selektiven Rückbau der Geräte inklusive Verankerung. Umweltgerechte Entsorgung versteht sich von selbst: Auf dem Parkplatz der Einrichtung steht bereits eine riesige Mulde des Gütersloher Wertstoffzentrums (GWG). Schließlich wird auch das neue Nutzungskonzept mit der Revitalisierung des Bachlaufs, dem Aufbau der neuen Spielgeräte samt Fundamenterstellung und sogar zwei neuen Holzpferden professionell und mit viel Spaß umgesetzt. Alles geschieht unter begeisterter Aufsicht und Mithilfe der späteren Nutznießer.

Eine Aktion, die nachklingt
Auch das MIThelfen-Team ist noch Wochen später begeistert. »Es war anstrengend und wir waren immer zeitweise tropfnass, aber doch die Freude der Kinder hat alles wettgemacht.« so Jens Flötotto. Franziska Falkenberg ergänzt: »Der Einsatz hat uns nochmal ganz praktisch gezeigt, welch harten Job unsere Outdoor-Kollegen haben. Alle Achtung, was die bei jedem Wetter leisten.« »Wir vier Und ich habe tolle Kollegen kennengelernt. Wir hatten bisher noch nie zusammengearbeitet und waren sofort ein Team. So macht arbeiten Spaß.«, fasst Tina Gutmann ihre nachklingenden Erfahrungen zusammen.

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