Gütersloh, 28. September 2020

Umbau am Heidewald: Vom Schotterplatz zum Parkplatz

Die Unternehmensgruppe Hagedorn  will  die  Fläche  am  Ohlendorf Stadion im Heidewald bis zum Ende des Jahres erneuern und unterstützt damit die Gütersloher Schützengesellschaft und die Stadt

Besucher, Anwohner, Schützen und Spieler des FC Gütersloh - sie alle wünschen sich schon seit Jahren, dass der marode Parkplatz am Gütersloher Ohlendorf Stadion im Heidewald erneuert wird. Nun ist es soweit: Bis Ende Dezember wird die 6000 Quadratmeter große Fläche komplett saniert. In Absprache mit der Gütersloher Schützengesellschaft, Eigentümerin des Grundstücks, und der Stadt Gütersloh entwickelte die Firma Hagedorn ein Konzept, um aus der heruntergekommenen Fläche einen schönen Parkplatz zu bauen .

Dafür investiert Hagedorn eine Viertelmillion Euro. "Zu einer attraktiven Fußballstätte gehört auch ein gut befestigter Parkplatz", sagt Thomas Hagedorn, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe.

Hagedorn erhält für 15 Jahre ein Bewirtschaftungsrecht

Nicht nur für die Schützen als Eigentümer, sondern auch für die Pächterin, die Stadt Gütersloh, ist  die Sanierung  ein Gewinn. Schon seit 1969 besteht ein Pachtvertrag zwischen den Schützen und der Stadt. Dieser regelt zum Beispiel, dass das Stadion als Spiel- und Sportstätte des FC Gütersloh genutzt werden dar f. Vergangenes Jahr verlängerten die Beteiligten die Laufzeit bis 2049. Mit dem Bau des Parkplatzes übernimmt der Gütersloher Abbruch- und Tiefbauspezialist Hagedorn nun die Pflicht der Stadt, sich der Stellflächen anzunehmen. Im Gegenzug bekommt die Unternehmensgruppe für 15 Jahre vertraglich festgelegte Bewirtschaftungsrechte zugesprochen . Sollten also zum Beispiel kleinere Veranstaltungen auf der Fläche stattfinden, hätte Hagedorn das Recht, diese zu realisieren. Um die Pflege, Reinigung und den Winterdienst des Grundstücks kümmert sich allerdings weiterhin die Stadt Gütersloh. "Die Vereinbarung,  die jetzt  in einer guten Kooperation zwischen der Gütersloher Schützengesellschaft als Eigentümerin, der Stadt Gütersloh als Pächterin und der Firma Hagedorn als Sponsor getroffen worden ist, stellt für alle Beteiligten eine Win-win-Situation dar", erklärt der städtische Beigeordnete Andreas Kimpel. "Wir als Stadt Gütersloh begrüßen das Engagement der Firma Hagedorn." 

Patrick Seidel, Vorsitzender der Gütersloher Schützengesellschaft, betont: "Die Befestigung der Parkplätze ist uns seit vielen Jahren ein Anliegen. Darum haben wir es als Thema in den neuen Pachtvertrag mit der Stadt Gütersloh aufgenommen . Es freut mich sehr für unsere Mitglieder, unsere Nachbarn vom FC Gütersloh, vor allem aber natürlich auch für die Besucher unserer Schützenfeste, dass das Thema nun kurzfristig angegangen wird. Zusammen mit unseren eigenen Investitionen in den Schießstand und dem Bau des FCG­ Vereinsheims erhält unsere Heimat, der Gütersloher Heidewald, eine Aufwertung."

Von der Sanierung profitieren werden auch die Nutzer des im Bau befindlichen Multifunktionsraumes des FC Gütersloh. "Vor allem sind es aber die Bürger der Stadt Gütersloh, die sich am Anblick und dem Nutzen eines erneuerten Parkplatzes erfreuen werden", betont Thomas Hagedorn.

Parken während der Bauarbeiten weiterhin möglich

Für die gesamte Bauphase sind etwa zwölf Wochen eingeplant. In Abstimmung mit dem Gütersloher Grünflächenamt ebnet der Tiefbau von Hagedorn den Boden für eine Asphaltfahrbahn, die von der Einfahrt aus über den Parkplatz führt. Die jeweiligen Stellplätze werden gepflastert. Sobald die Bauarbeiten abgeschlossen sind, stehen auf der Fläche insgesamt 54 Parkbuchten zur Verfügung.

Die ersten Bagger sollen bereits am Montag, 28. September, anrollen. Los geht es im Bereich der Ein- und Ausfahrt entlang der Brunnenstraße, aber auch die erste Zufahrt an der Heidewaldstraße gehört zum Bauabschnitt. Bis Freitag, 13. November, wollen die Tiefbau-Mitarbeiter von Hagedorn ihre Tätigkeiten dort abschließen. Bis dahin ist der Parkplatz nur über die zweite Zufahrt an der Heidewaldstraße befahrbar. Ab Montag, 16. November, geht es für die Truppe dann direkt weiter - und zwar mit dem zweiten und letzten Abschnitt unterhalb des Stadions.

Während der gesamten Bauzeit ist das Parken zwar eingeschränkt, aber weiterhin möglich. Auch finden während der Bauzeit weiterhin Aktionen wie die Gartenabfallsammlung dort statt. "Natürlich versuchen wir alles, um die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten, aber ganz ohne geht es nicht. Dafür werden wir am Ende mit einem perfekt ausgebauten Parkplatz belohnt", freut sich der bekennende Fußballfan Thomas Hagedorn . Fertig und nutzbar ist der Platz voraussichtlich an dem Wochenende vor Weihnachten.

Über die Hagedorn Unternehmensgruppe

Die Hagedorn Unternehmensgruppe ist Deutschlands leistungsstärkster Rundum- Dienstleister in den Bereichen Abbruch, Entsorgung, Tiefbau und Flächenrevitalisierung. Die Prozesskette der Gruppe umfasst zudem die Sanierung von Altlasten, Recycling und das Stoffstrommanagement, die Erstellung von industriellen Außenanlagen sowie die Entwicklung neuer Nutzungskonzepte. Seit dem Zusammenschluss mit WASEL GmbH im Juli 2021 ergänzen Schwerlastlogistik und Kranservices das Portfolio. Das Familienunternehmen mit Barbara und Thomas Hagedorn an der Spitze, erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von über 300 Millionen Euro. Damit gehört der im Jahr 1997 von Thomas Hagedorn gegründete Betrieb mit seinen über 1300 Mitarbeitern zu den Top 5 der größten und erfolgreichsten Abbruchunternehmen der Welt. Neben dem Hauptsitz in Gütersloh ist Hagedorn heute mit zusätzlichen Standorten deutschlandweit aktiv.

Dokumente und Bilder

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