Gütersloh, 27. März 2023

Versteckspiel für den Ernstfall

Es ist Wochenende. Im alten Postgebäude an der Kaiserstraße in Gütersloh ertönt lautes Bellen. In einer Halle von Hagedorn beginnt die Hundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ihre Suche nach vermissten Personen. Acht Hunde, darunter belgische Schäferhunde, Labrador Retriever und Border Collies, machen sich mit ihren vier Hundeführern auf den Weg, um die versteckten Personen zu finden.

Zusammen mit ihren Hundeführern trainieren an diesem Tag Nala, Buma, Aiko, Grisu, Lennox, Ida, Emmy und Lotte über sechs Stunden lang die Suche nach vermissten oder verunglückten Menschen in Gebäuden. Sowohl erfahrene Vierbeiner als auch ganz neue Rettungshunde sind dabei.

Die Aufgabe: Die Hunde müssen die menschliche Witterung im Gebäude aufnehmen und ihre Hundeführer sicher zur Versteckperson führen. Doch das ist keine einfache Aufgabe. Ohne Wind ist es schwierig für die Hunde, die stärkste Witterung zu finden. Im Gebäude halten sich Gerüche zudem an besonderen Punkten fest, was gerade bei jungen und unerfahrenen Hunden zu einer falschen Anzeige führen kann.

Deshalb ist regelmäßiges Training enorm wichtig. Die Hundestaffel übt schwierige Verstecke und große Suchgebiete, um die Hunde auf jede denkbare Situation im realen Einsatz vorzubereiten.

Florian Heywinkel, Hundestaffelführer vom DRK Ortsverein Paderborn erklärt: »Wir versuchen mit den Hunden, alle denkbaren Situationen, die in einem realen Einsatz auftreten können, im Training spielerisch zu lernen. Die Freude zum Menschen fördern wir mit jeder Belohnung des Hundes direkt nach dem Finden der versteckten Person. Die Halle, die uns Hagedorn freundlicherweise zur Verfügung stellt, eignet sich besonders gut, weil die Hunde hier die verschiedenen Witterungen im Gebäude ausarbeiten können und wir in einer realen Umgebung trainieren.«

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Judith Roderfeld

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