Gütersloh, 20. Februar 2020

Nachwuchsförderung mit Spassfaktor

Besser als Geschichten und Märchen, die Vorlesungszeit an der Hagedorn Kinderuni

Die Jungstudenten waren mit Feuereifer bei der Sache, als sie am 13. Februar an der Hagedorn Kinderuni an ihrer ersten Vorlesung teilnehmen durften. Die Gründe, warum sich die Acht- bis Zwölfjährigen für einen der heißbegehrten 33 Studienplätze beworben hatten, waren vielseitig: Sie reichten von »Ich finde es cool, in meinem Alter schon zur Uni zu gehen« über »Mich interessiert vor allem das Sprengen« bis hin zu »Das Recycling hat mich besonders angesprochen«. Gute Voraussetzungen für eine interessante Vorlesungszeit.

Auf dem Lehrplan der Mädchen und Jungen stehen neben der Revitalisierung, um die sich die erste Vorlesung drehte, die Themen Maschinenkunde, Abbruch, Tiefbau und Recycling. Bis Juni treffen sie sich nun einmal im Monat in der Hagedorn Akademie. Zum Abschluss winkt ein Diplom als Experte für die einzigartige Hagedorn Prozesskette. »Wir möchten euch zeigen, was wir hier alles machen. Und vielleicht habt ihr später einmal Lust auf ein Praktikum oder eine Ausbildung bei uns«, sagte Barbara Hagedorn, als sie die Kinder persönlich zu ihrer ersten Vorlesung begrüßte. Und dann ging es auch schon los:

Dozent war an diesem ersten Vorlesungs-Nachmittag der Prokurist der Hagedorn Revital GmbH, Axel Köster. Zwar hätte er nie gedacht, dass er »hier mal Professor« wird, den Fragen der Kinder stellte er sich aber sichtlich mit Spaß. Und die kamen reichlich: Warum denn viel öfter abgerissen als gesprengt wird? Schade, fanden das einige. Was das denn eigentlich sei, »Revitali… was«? Köster erklärte es und vieles mehr. Als anschauliches Beispiel diente der Abbruch des Kraftwerks Knepper in Castrop-Rauxel. Hier macht Hagedorn aus einem Brownfield ein Greenfield. Was sich genau hinter diesen Begriffen verbirgt war schnell erklärt, denn einige der Kinder hatten bereits Englisch in der Schule.

Wie eine kontrollierte Sprengung abläuft, konnten die Kinder im Film vom Kraftwerk Knepper sehr eindrucksvoll sehen. In einer großen Staubwolke fiel der Kühlturm in sich zusammen. »Und die Nachbarn?«, kam prompt die Frage. »Die haben natürlich einen Ehrenplatz auf der Tribüne bekommen und die Reinigung verstaubter Häuser oder Fenster haben wir selbstverständlich auch übernommen«, erklärte Axel Köster. Nach einer praktischen Aufgabe, in der die ›Studenten‹ ihre eigenen Vorstellungen einer Grundstücksrevitalisierung an einem konkreten Fall einbringen konnten, war die zweistündige Vorlesung auch schon rum.

Im März lernen die Kids den Hagedorn Maschinenpark kennen und dürfen sich auch den Baggersimulator anschauen – für viele sicherlich ein Highlight, denn der ist Einzigartig. Und noch etwas ist sicher: Die Premiere einer Kinderuniversität an der Hagedorn Akademie ist geglückt. Das lässt sich bereits nach einem Termin an den freudigen Gesichtern ablesen. In Zeiten von Fachkräftemangel ein wertvolles Signal: den Nachwuchs für die Baubranche zu begeistern und früh einen Kontakt herzustellen. Denn natürlich kann es für die Mädchen und Jungen auch nach der Kinderuni bei Hagedorn weitergehen. »Vielleicht sehen wir uns ja schon bald bei einer Berufsfelderkundung oder einem Praktikum wieder«, schlug Barbara Hagedorn vor.

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Judith Roderfeld

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