Salzgitter, 08. März 2023

Bereit für den Krisenfall

Uns sitzen Bilder schlimmer Erdbeben noch in den Knochen. Naturkatastrophen, bei denen es um Leben und Tod geht, treffen uns spontan. Umso wichtiger ist, dass professionelle Rettungsteams vorbereitet sind. »Das Üben unter möglichst realen Bedingungen ist extrem wichtig. Die Teams müssen Szenarien erleben, die Notfällen gleichen oder nahekommen«, erläutert Sven Hoffmann Gruppenführer der Bergungsgruppe beim THW Salzgitter. Auf Abbrucharealen mit Bestandsbauten geht das besonders gut. Hagedorn stellt solche Gelände regelmäßig zur Verfügung.

Im Februar konnte der THW Salzgitter auf der Hagedorn-Baustelle vor Ort proben. Auf dem ehemaligen Gelände der Fermacell-Werke befinden sich 18 zum Abbruch vorgesehene Gebäude. »Wir haben in erster Linie Mauer- und Deckendurchbrüche durch verschiedene Baustoffe geübt, um Personen aus verschütteten Räumen sowie aus der Höhe zu bergen«, so Hoffmann. Die Abmessungen der Rettungsöffnungen richten sich dabei nach dem jeweiligen Rettungsmittel. Reichen bei einem Bergetuch 30cm x 50cm, so benötigt man für einen Schleifkorb schon 70cm x 45cm. Um solche Löcher aufzustemmen, braucht es Equipment. Und weil im Notfall jeder Handgriff sitzen muss, ist es wichtig, Bohr- und Aufbrechhammer, Notstromagregate, Bolzenschneider und Gerüstsysteme schnell und sicher bedienen zu können. »Das Areal von Hagedorn eignet sich hervorragend für unsere Übungen, weil die Vielfalt an Gebäuden und Bauarten viele einsatznahe Übungen ermöglicht. Viele Ausbildungsinhalte können wir nur selten üben, da Gebäude beschädigt würden. Es ist für uns ein echter Segen, dass wir diese Möglichkeiten hier bekommen«, unterstreicht der THW-Gruppenführer.

Aktuelles

Was uns bewegt

|Hagedorn News

Hagedorn beim moonshots & moneten-Event

Beitrag lesen

|Pressemitteilung

Expansion nach Österreich: Hagedorn realisiert erstes internationales Revitalisierungsprojekt

Beitrag lesen

Du hast eine Frage?

Sprich uns gerne an

Judith Roderfeld

Pressekontakt

Ich akzeptiere die Datenschutzbestimmungen