Lünen, 09. Juni 2021

Training für Rettungshunde

Schnitte hält ihre schwarze Nase in die Luft und schnuppert. Kaum hat ihre »Chefin«, Hundeführerin Anja Kropp, ihrem Hund den Befehl Such und Hilf gegeben, saust die Münsterländer Labrador-Hündin los. Sie ist eine von sieben Hunden der DRV Rettungsstaffel Teutoburger Wald, die auf der Hagedorn Baustelle in Lünen trainieren dürfen. Hier lässt das Unternehmen gerade ein Kraftwerk zurück bauen. Für die Hunde weist das Gelände ideale Trainingsbedingungen für die sogenannte Trümmerarbeit auf. Schnitte hat Witterung aufgenommen, klettert und klettert auf Betontrümmern, springt über Metallträger. »Um sich auf unsicherem und wackeligem Untergrund sicher bewegen zu können, müssen Rettungshunde früh darauf trainiert werden. Auch ist es in Trümmern schwierig menschliche Witterung aufzunehmen, denn die Vermissten liegen oft mehrere Meter tief unter den Trümmern«, erklärt die Hundeführerin. Umso wichtiger sei regelmäßiges Training. »Generell ist ein Abriss realitätsnäher als ein angelegtes Trümmergelände. Daher bin ich sehr dankbar, dass uns die Firma Hagedorn immer wieder die Möglichkeit gibt, auf Abrissen zu trainieren«, sagt Anja Kropp. Schnitte ist fündig geworden. An einer Maueröffnung im Erdreich schlägt sie an. »Die Hunde in unserer Staffel sind alles »Verbeller«. Das heißt, dass sie so lange an der Person bellen, bis der Hundeführer da ist«, erläutert Kropp und belohnt Schnitte für ihren Erfolg.

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