Essen, 07. Juli 2021

Fussballcamp für Kinder und Jugendliche in Essen

Die Hagedorn Unternehmensgruppe spendet 5000 Euro an den Essener Kinderschutzbund und organsiert ein Fußballcamp für Kinder und Jugendliche – damit unterstützt der Familienbetrieb das Angebot der lernHÄUSER Essen

Zwei besondere Tage haben die lernHAUS-Kinder des Essener Kinderschutzbundes erlebt: Am 6. und 7. Juli organisierte die Hagedorn Unternehmensgruppe ein Fußballcamp im lernHAUS Innenstadt – und spendete zusätzlich 5000 Euro an den gemeinnützigen Verein, um sich gemeinsam für die Rechte von Kindern einzusetzen.

In altersgerechten Workshops ging es bei dem Camp um mehr als nur Fußballspielen. »Durch das Miteinander im Sport werden soziale Kompetenzen geschult. Kinder lernen, sich gegenseitig zu akzeptieren und wie wichtig Teamgeist ist. Wir freuen uns deshalb sehr, gemeinsam mit dem Essener Kinderschutzbund sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine Freude machen zu können und sie zu unterstützen«, sagt Thomas Hagedorn, geschäftsführender Gesellschafter der Hagedorn Unternehmensgruppe. Auch seiner Frau und Geschäftsführerin Barbara Hagedorn liegt die Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher sehr am Herzen: »Nicht jedes Kind hat die gleichen Chancen, umso wichtiger ist es, diese betroffenen Jungen und Mädchen bestmöglich aufzufangen und sich für sie einzusetzen.« Der Vorstandvorsitzende der Stiftung Zollverein, Prof. Dr. Hans-Peter Noll, hatte das Unternehmerpaar aus Gütersloh auf das Projekt des Kinderschutzbundes aufmerksam gemacht und ist damit direkt auf Begeisterung gestoßen.

Mobile Fußballschule von Ex-Bundesligaprofi

Durchgeführt wird das Aktivcamp von der mobilen Fußballschule »Fußballfabrik«, die 1997 von Ex-Bundesligaprofi Ingo Anderbrügge gegründet wurde. Bei allen Angeboten sollen den Teilnehmern nicht nur die Freude an Bewegung vermittelt, sondern der Sport als Brücke für die Vermittlung von Werten und Normen genutzt werden. »Wir freuen uns sehr, dass die Hagedorn Unternehmensgruppe gemeinsam mit der Fußballfabrik das Aktivcamp für unsere lernHAUS-Kinder ermöglicht«, so Prof. Dr. Ulrich Spie, Vorstandsvorsitzender Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Essen e.V. (DKSB OV Essen e.V.), »denn nach Homeschooling und vielen Monaten fehlender Freizeitaktivtäten bietet das Camp den idealen Anreiz für Bewegung und Spaß, Motivation und Teamgeist

200 Kinder und Jugendliche besuchen die lernHÄUSER

Seit über 20 Jahren hat sich der Essener Kinderschutzbund zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schüler, die in benachteiligten Lebenssituationen aufwachsen, ganzheitlich zu fördern und langfristig zu begleiten. Rund 200 Kinder und Jugendliche besuchen regelmäßig die vier lernHÄUSER und erhalten so die Chance auf einen erfolgreichen Bildungsweg und Schulabschluss. Neben der Hausaufgabenbetreuung und individuellen Lernförderung stehen auch Sport- und Kultur-AG´s sowie die gemeinsame Freizeitgestaltung auf dem Programm. Für die erfolgreiche Bildungsarbeit wurden die lernHÄUSER bereits mehrfach ausgezeichnet.

Laut einer Umfrage der Hochschule Ostfalia im Rahmen eines Evaluationsprojektes des Essener Kinderschutzbundes fehlten über 90 Prozent der lernHAUS-Kinder das Lernen in geregelten Strukturen und über 80 Prozent die gemeinsame Freizeitgestaltung. Zwei Drittel der befragten Kinder bedrückt, dass sie so viel in der Schule verpasst haben. Ebenso vielen Kindern fehlte ein strukturierter Tagesablauf. Über die Hälfte der Kinder berichten von Zukunftsängsten. »Mit einem Mix aus Lernen, Bewegung und Begegnung wollen wir die Kinder aus ihrem persönlichen Lockdown wieder herausholen«, so lernHAUS-Koordinator Martin Hollinger. Für das Unternehmerpaar Barbara und Thomas Hagedorn ein Konzept, das sich zu unterstützen lohnt. Beim Fußballcamp waren sie deshalb persönlich vor Ort, um die Teilnehmer kennenzulernen und die Spende an den Kinderschutzbund Essen zu übergeben.

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