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Köln, Oskar-Jäger-Straße

Punktlandung

  • Köln, Oskar-Jäger-Straße
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  • Abbruch
    Altlastensanierung

  • Entsorgung
    Straßenbaustoffe

  • Erdbau
    Erschließungen

Wer im Tiefbau arbeitet, muss flexibel sein, denn Überraschungen im Erdboden sind an der Tagesordnung. In der letzten update haben wir über eine solche ›Wundertüte‹ berichtet. Wie das Projekt in Köln-Ehrenfeld weiterging? Überraschend. Was sonst.

Rückblick: März 2014. Im Kölner Westen soll ein neues Logistikzentrum auf einem alten Gelände der Deutschen Bahn entstehen. Dort, wo in den 20er Jahren auch mal ein Gaswerk stand, soll eine über 6.000 Quadratmeter große Halle gebaut werden. Im März 2014 beauftragt Generalunternehmer Bremer Hagedorn mit dem Tiefbau. Der sportliche Plan: Bis Oktober 2014 soll die Logistikhalle stehen. Tiefbauarbeiten, Erschließungs- und Erdarbeiten, Betonfahrbahn inklusive. 

Sportliche Zeitpläne gehören zum Tagesgeschäft

Mirko Holtkamp und sein Team legen los. Sportliche Zeitpläne gehören zum Tagesgeschäft. Kaum angefangen, stoßen sie im Boden auf Überreste alter Gewölbekeller. Blitzartig muss das Ausmaß erfasst, das Material geprüft und gehandelt werden. Keine historischen Schätze, ergibt die Überprüfung. Mehr Maschinen, mehr Manpower, Zeitplan einhalten, lautet nun die Parole. 2.000 Kubikmeter zusätzlich ausgegrabene und verarbeitete Ziegel, Mauerwerk und Bauschutt später, schließt das Hagedorn-Team die Gründungsarbeiten pünktlich ab. Weiter geht´s.

Wohin mit 400 Tonnen Teer auf die Schnelle?

Knapp vier Monate später lauert die nächste Überraschung. Bei Kanalbauarbeiten entdecken die Tiefbauer in drei Meter Tiefe eine riesige Teergrube. Wieder muss rasch entschieden werden. Ohne Zeitverzug reagiert das Gütersloher Wertstoffzentrum: Schon die ersten Bodenrecherchen lassen nichts Gutes ahnen. Die Teergrube, eine Altlast des früheren Gaswerks, ist riesig. Der schwarze Brei muss raus. Da es gar nicht so viele Spezialfahrzeuge auf einmal gibt, organisiert das GWG unverzüglich 50 Mulden, kleidet sie mit Spezialfolie aus und beginnt, die stinkende Pampe auszubaggern.

Die wird nun durch GWG-Spezialisten zunächst umgelagert und nach und nach sachgerecht abtransportiert. Am Ende sind 400 Tonnen gefährliche Altlasten ausgebaggert, umgelagert und entsorgt. Das GWG unterstützt vier Wochen lang unter erschwerten Bedingungen. »Teilweise konnten wir nur mit Schutzmasken arbeiten und uns lief die Zeit davon. Mit so etwas hatte nun wirklich keiner gerechnet«, blickt Mirko Holtkamp heute zurück. Obwohl der Zeitplan etwas ins Stocken gerät, gelingt es dem Team mithilfe zusätzlicher Kollegen und erweiterter Arbeitszeiten, den Kundenwunsch einzuhalten. 

Michael Buchholz: »Unvorhergesehenes wurde pragmatisch gelöst.«

Ende Oktober sind neben der Beseitigung aller Altlasten, 35.000 Kubikmeter Boden und Zuliefermaterial bewegt und die Erdarbeiten damit erledigt. Darüber hinaus werden 2.400 Quadratmeter Betonfahrbahn, 9.200 Quadratmeter Asphalt und 1.400 Quadratmeter Pflaster fertiggestellt. Ein Spezialunternehmen kümmert sich in dieser Zeit um die Errichtung der 8.000 qm großen Halle. Nebenbei bauen die Hagedorner auch noch die angrenzende Oskar Jäger Straße im Auftrag des Bauherren Aurelis um. Und tatsächlich fahren Ende Oktober 50 Wagen des Logistikdienstleisters auf dem Gelände vor, die ihre Arbeit wunschgemäß am 1. November 2014 aufnehmen. Eine Punktlandung, die perfekter Teamarbeit zwischen Hagedorn, GWG und Generalunternehmer Bremer zu verdanken ist. Auftraggeber Aurelis ist hochzufrieden. Michael Buchholz, Leiter des Asset Management bei Aurelis: »Die Schnittstellen zwischen Bremer und Hagedorn haben perfekt funktioniert. Darüber hinaus hat das Hagedorn-Team Unvorhergesehenes immer wieder pragmatisch gelöst.«

Maschineneinsatz

  • 4 Bagger
  • Walze
  • Brecher
  • 5 Dumper
  • 2 Radlader

Dauer 

  • 02/2014
  • 10/2014

Abmessungen

  • 8.000 m² Halle
  • 16.000 m² Außenanlage

Auszuführende Arbeiten

  • Erdbau
  • Abbruch
  • Kanalbau
  • Asphalt- und Betonoberflächen
  • Betonpflaster

 

 

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