Duisburg, Sägewerkstraße - Projekte
 
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Duisburg, Sägewerkstraße

Wenn alte Fabriken ausgedient haben, stellen sich für den Betreiber viele Fragen: Wohin mit betagten Maschinen, abgewirtschafteten Silos, riesigen Kesseln und Kaminen? Und wie kriegt man das alles klein? Wohin mit gefährlichen Stoffen?

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    Altlastensanierung

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    Straßenbaustoffe

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    Nutzungskonzepte

Frank Kreimer kennt die Antworten. Zusammen mit seinem Kollegen Björn Pamme ist er derzeit für das Großprojekt Duisburger Sägewerk zuständig. Das seit Jahren leerstehende ehemalige Spanplattenwerk der Glunz AG soll verschwinden. »Ein Projekt dieser Dimension fällt unter Spezialabbruch und setzt eine sorgfältige und intelligente Planung voraus, damit sicher, sauber, schnell und wirtschaftlich gearbeitet werden kann«, erklärt Frank Kreimer. Immerhin sollen auf 40.000 Quadratmetern Fläche sämtliche Anlagen, Brenner, Silos, Gruben und Kaminzüge des alten Sägewerks rückstandslos beseitigt werden. Und das in nur acht Monaten. »Das ist eine sportliche Zeitspanne«, findet Björn Pamme. Für ihn ist das Projekt gleichzeitig auch eine persönliche Herausforderung, denn als Co-Projektleiter ist er nun zum zweiten Mal für die Planung und Steuerung einer Industriebaustelle verant­wortlich: »Hagedorn hat großes Vertrauen in seine Mitarbeiter. Das spornt mich an«, so der Bautechniker. Anfang Juli gab auch die Stadt Duisburg grünes Licht für den Abriss. Denn wenn es um Rückbau, Abriss oder Neuerschließung geht, sind immer auch Behörden involviert. Der Umgang mit Ämtern will dabei gelernt sein. »Das erfordert nicht nur Fachkenntniss, sondern oft auch Fingerspitzengefühl, damit die Planungen nicht ins Stocken geraten«, weiß Frank Kreimer aus Erfahrung. Wer meint, beim Abbruch geht es nur ums Abreißen, der irrt gewaltig. Ohne gute Planung geht hier nichts. Methode und Maschinen, Reihenfolge des Rückbaus, Verkehrswege, Gefahrstoffsituation und Arbeitsschutz sind Aspekte, die durchdacht und präzise geplant sein wollen. 

Wer hier arbeitet, muss schwindelfrei sein

Um die 85 und 78 Meter hohen Kamine abzutragen, hat Pamme zwei 600-Tonnen-Autokräne bestellt. Aus dem Hubkorb des Kranes heraus werden gut abgesicherte Kollegen in luftiger Höhe die Schlote etappenweise abschlagen.

Ist ein zehn-Meter-Ring abgetrennt, wird ihn ein Kran am Boden ablegen, wo er weiter zerkleinert und zu Recyclingmaterial verarbeitet wird. »Man schafft ungefähr zehn Meter in einer Stunde. Für einen Kamin brauchen wir mindestens einen Tag«, plant Pamme. Übereilt wird nichts. Die Sicherheit der Arbeiter geht vor. Das gilt auch für die restliche Demontage der Anla-gentechnik: Sowohl Asbest als auch künstliche Mineralfasern müssen bei dieser Baustelle fachgerecht entsorgt werden. Dafür hat Hagedorn nicht nur die fachliche Lizenz, sondern auch die entsprechend ausgebildeten Mitarbeiter sowie das umfangreiche Arbeitsschutz-Equipment. Neben dem Rückbau der riesigen Schornsteine und der Beseitigung kontaminierter Anlagen-teile, geht es an der Sägewerkstraße in Duisburg vor allem um das Zerlegen von sehr viel Metall. So weit das Auge reicht, sieht man Metall: Auf einer vier Hektar großen Fläche verteilen sich Kessel, Silos, Rohre, Leitungen. Pamme ist zuversichtlich: »Da wir immer die neueste Technik einsetzen können, kriegen wir das in der kurzen Zeit hin.« Insgesamt werden in den acht Monaten Rückbauzeit rund 250 LKWs mit Abbruchmaterial beladen und auf ihren Touren mehrere Tonnen Schrott mitnehmen. Spätestens, wenn auch die vier Meter tiefen Gruben, in denen früher Maschinenteile lagerten, geleert und mit vorhandenem Betonbruch verfüllt sind, wird nur noch eine glatte Betondecke den Ort einer einst riesigen Fabrik markieren. »Wenn der letzte Lastwagen hier abgefahren ist, wird man hier sauber picknicken können«, versichert Bautechniker Pamme. Und das glaubt man ihm aufs Wort.

Maschineneinsatz

  • Hitachi 470 Longfront
  • 2x CAT 336
  • CAT 329
  • Fuchs Bagger
  • Brecheranlage

Dauer

  • Start KW 13 2013
  • Ende KW 8 2014

Umbauter Raum

  • Kellerverfüllung ca. 6.000m³

Auszuführende Arbeiten

  • KMF-Sanierung nach TRGS 521
  • Asbestsanierung nach TRGS 519
  • Tankreinigung nach WHG 19
  • Rückbau und Demontage der Anlagentechnik
  • Verschrottung der Anlagentechnik

Besonderheiten

  • Rückbau von zwei Kaminen mit 75m und 85m Höhe

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Service-Hotline +49 (0) 5241 50051-0