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Düsseldorf-Carlstadt, Mannesmannufer

Abbruch in der Stadt. Da muss es besonders sicher zugehen, nichts darf umherfliegen, Nebengebäude dürfen auf keinen Fall beschädigt werden, es soll möglichst wenig Lärm machen und nicht stauben. Sonst noch was?

  • Düsseldorf, Mannesmannufer
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  • Abbruch
    Altlastensanierung

»Wir ziehen keine Watte auseinander«, stellt Hagedorn-Bautechniker Björn Pamme klar. Dennoch kann mit moderner Abbruchtechnik, guter Planung und viel Erfahrung sicher, geräusch- und staubarm gearbeitet werden. So auch beim Abriss eines achtstöckigen Wohn- und Geschäftshauses in Düsseldorf. Das am sogenannten Mannesmanufer gelegene Haus steht mitten in einer Häuserreihe. Während die beiden angrenzenden Gebäude erhalten werden, soll das aus den 70er Jahren stammende Mehrparteienhaus neuem, hochwertigem Wohnraum weichen. Denn der ist in Düsseldorf, insbesondere am Rheinufer, heiß begehrt. 

Baggerfahrer: Kein einfacher Job

»Ein guter Baggerfahrer arbeitet auf der Baustelle präzise wie ein Chirurg, natürlich mit gröberem Gerät«, erklärt Projektleiter Jörg Stachowski die Fähigkeiten seiner Kollegen und auch gleich die Vorgehensweise bei diesem Projekt. Denn das Haus muss, ähnlich einer Operation, vorsichtig und gleichzeitig exakt aus seinem Umfeld ›geschnitten‹ werden. Bevor jedoch der Longfrontbagger ans Werk gehen kann, arbeitet sich zunächst ein Stemmroboter durch die oberen beiden Etagen. Das Konzept: erst entkernen, dann Höhe abtragen, anschließend die an die Nebengebäude angrenzenden Seitenwände ›abknabbern‹ und zum Schluss den Rest vorsichtig runterbrechen. Durch eine innenliegende Deckenöffnung rutscht dabei der Abbruchschutt von oben direkt in eine Mulde im Parterre. Hier wird am Ende nur die Bodenplatte – besenrein versteht sich – übrigbleiben.

Äußerst knapp ist die Zeitspanne für den eigentlichen Abbruch, denn um den Longfrontbagger sicher zu platzieren, kann die Straße vor dem Haus nur für maximal vier Tage komplett gesperrt werden. Und da so ein Großbagger nicht nur ausreichend sichere Standfläche braucht, sondern auch satte 70 Tonnen auf die Waage bringt, sahen sich die Hagedorn-Projektleiter auch den Untergrund des Gebäudes ganz genau an. Unterhalb der Straße verläuft nämlich der vierspurige Rheinufertunnel, so dass die Straße mit maximal 50 Tonnen Gewicht belastet werden darf.

»Einfach mal abreißen ist nicht« weiß Pamme, der auch Erfahrungen im Hoch- und Tiefbau hat. So bildet die Abbruchstatik die Grundlage für eine fehlerfreie Abbruchtechnologie und hilft, Arbeitsunfälle zu vermeiden. Oftmals müssen dafür auch alte Bau-, Bewehrungs- und Lagepläne mit Randbedingungen oder baustatische Unterlagen angefordert und ebenso wie die Konstruktion der angrenzenden Gebäude in die Planung einbezogen werden. Auch auf Sicherheitsabstände und maximal zulässige Erschütterungen und Belastungen ist zu achten.

Rundum-glücklich-und-Besenrein-Paket

Dafür gibt es Profis wie die von Hagedorn. »Unsere Kunden erhalten eine tip top gesäuberte Baustelle. Um alles andere kümmern wir uns. Dazu gehört eben auch ein Sicherheitskonzept, das alle Risiken mit einbezieht. Wenn Straßen oder Gehwege im Gefährdungsbereich liegen, beantragen wir eine Sperrung, und, wenn der Druck für den Untergrund zu hoch ist, dann wird ein Großgerät wie ein Longfrontbagger auch schon mal in seine Einzelteile zerlegt angeliefert. Und selbstverständlich informieren wir im Vorfeld alle Anwohner und Nachbarn, bieten Hotlines und Gespräche an und versuchen, es den unmittelbar Betroffenen so angenehm wie möglich zu machen. Straßen und Gehwege werden zum Beispiel mit Sand und Matten sowie die benachbarten Häuser mit Planen gegen Schmutz und Lärm geschützt. Damit es nicht staubt, bewässern wir während des gesamten Abbruchs. Und wenn notwendig, putzen wir am Ende die Fenster der benachbarten Häuser«, erklärt Jörg Stachowski die umsichtige Planung.

Vier bis acht Mitarbeiter sind täglich auf der Baustelle und arbeiten sich Stockwerk für Stockwerk voran. Modernstes Abbruchgerät kommt wie immer bei Hagedorn dabei zum Einsatz. 3.000 Tonnen Schutt werden in den nächsten Wochen wertstoffgerecht entsorgt. Jörg Stachowski: »Sobald wir auf einer Baustelle loslegen, gilt es für uns, Raum, Zeit, Maschinen und Manpower so effizient wie möglich zu nutzen. Wie bei einer OP. Da wird auch schnell, sicher und kompetent zusammengearbeitet.«

Maschineneinsatz

  • Brock Stemmroboter
  • Hitachi 470 LF
  • Bobcat

Dauer

  • Start KW 19 2013
  • Ende KW 30 2013

Umbauter Raum

  • 5.824m³

Auszuführende Arbeiten

  • Entkernungs- und Sanierungsarbeiten gemäß TRGS 519, 521 und BGR 128
  • Abbruch der obersten zwei Etagen zzgl. Dachaufbau für Aufzugsmaschinenraum mittels Brock-Abbruchroboter
  • anschließender Abbruch unter Vollsperrung der Straße mit dem Hitachi 470 LF 
  • Restabbruch und Abfuhr der zu entsorgenden Materialien 

Besonderheiten

  • Räumliche Enge mit Nachbearbeitung unter Einhaltung der Terminvorgabe

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Service-Hotline +49 (0) 5241 50051-0